Gehörschutz

Beruflicher Gehörverlust ist die häufigste anerkannte Berufskrankheit in Deutschland. Die Wahl des richtigen Gehörschutzes hängt von der Art des auftretenden Lärmes und den Arbeitsbedingungen ab.

Je bequemer und problemloser ein Gehörschutz ist, desto länger kann er seine Funktion ausüben. Gehörschutz unterliegt der Norm EN 352-1, EN 352-2 und EN 352-3. Der empfohlene Geräuschpegel unter Gehörschutz beträgt 70bis 80dB. Der Markt unterscheidet zwischen aktivem und passivem Gehörschutz.

Durch einen individuell angepassten Gehörschutz (Gehörschutzstöpsel, Bügelgehörschützer oder Kapselgehörschützer) und den richtigen Einsatz lässt sich berufsbedingter Gehörverlust verhindern. Richtig getragener Gehörschutz dient vor irreversiblen Gehörschäden.

Stöpsel bestehen üblicherweise aus PU-Schaum oder Kunststoffmaterial. Vor dem Einführen in das Innenohr wird der Stöpsel vorgeformt. Im Ohr passt sich der Stöpsel durch die Ausdehnung dem Innenohr an. Unangenehme Geräusche werden so ausgeblendet.

Es gibt verschiedene Ausführungen und somit auch unterschiedliche Dämmwerte. In der Regel sind Stöpsel aus hygienischen Gründen nur für den Einmalgebrauch vorgesehen. Bügelgehörschutz unterscheidet sich üblicherweise nicht, außer der Verbindung mittels eines Bügels, diese Produkte werden vorzugsweise bei periodischer Lärmbelästigung eingesetzt.

 


Hier gelangen Sie zurück auf die Hauptseite Arbeitsschutz.